Areal-Energieversorgung
Swiss Re

Zürich

Die Swiss Re in Zürich nutzt ihre Seeanlage, um den Mitarbeitern den grössten Komfort zu bieten und zugleich höchsten ökologischen Ansprüchen zu genügen.

Die Grösse der Anlage und der Umbau im laufenden Betrieb sorgen für besondere Herausforderungen.

Challenges
Das Projekt stand gleich vor einer Vielzahl von Herausforderungen: Alle Arbeiten wurden bei Vollbetrieb durchgeführt. Und natürlich sollte die Baustelle die Mitarbeitenden der Swiss Re möglichst wenig beeinträchtigen. Das stellte besondere Anforderungen an Bau und Logistik. Zudem waren die Gebäude zum grössten Teil denkmalgeschützt, was zu entsprechenden baulichen Einschränkungen führte. Die schiere Grösse der Anlage erforderte besondere Massnahmen: Jeder Laufmeter der Saugleitung und Rückleitung wiegt viele hundert Kilo. Auch Armaturen von 200 und mehr Kilogramm sind die Regel. Bei der Installation wurden Hebebühnen benötigt. Um Rohre mit einem solchen Gewicht vor Ort zu schweissen, braucht es spezielles Gerät und besondere Expertise. Das Seewasser musste aufgrund der benötigten Menge in der Mitte des Zürichsees bei 14m Wassertiefe angesaugt werden. Entsprechend viele Meter Leitungen mussten verlegt werden.

Die Versorgungssicherheit hat oberste Priorität. Dabei sollen wertvolle Energie- und Umweltressourcen genutzt werden.

Solutions
Drei Energiezentralen versorgen die Gebäude mit Wärme und Kälte. Dazu wird das Wasser aus dem See angesaugt, gefiltert und anschliessend verteilt. Durch die Nutzung des Seewassers konnte die Effizienz der Wärmepumpen und Kältemaschinen deutlich gesteigert werden. Über die Hälfte des Jahres lässt sich das Seewasser direkt zur Kühlung nutzen. Zudem wird das Areal mit einer thermischen Solaranlage versorgt, die sowohl das Warmwasser als auch in die Heizungswärme bereitstellt. Um wertvolles Trinkwasser zu sparen, wird Grauwasser, also reines Seewasser, zum Beispiel für die Toilettenspülung genutzt. Um die Sicherheit der Versorgung zu gewährleisten, sind die Pumpen doppelt ausgelegt und die Stromversorgung ist durch Notstrom abgesichert. Zusätzlich trägt auch die Solaranlage zum störungsfreien Betrieb bei. Zwei hochwertige Prozesssteuerungen stellen die Regelung der Seewasserversorgung sicher. Jede Steuerung übernimmt dabei eine Hälfte der Anlagetechnik. Bei Ausfall einer Steuerung kann weiterhin Seewasser zu den verschiedenen Verbrauchern gefördert werden.

100%

Redundanz der Anlage
für Versorgungssicherheit 

1/3

des benötigten Wassers
wird im Sommer mit
Solarenergie erwärmt 

220kW

Motorleistung der
grössten Pumpe
Energieeffizienz
Gebäudetechnik
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