Fast Facts
challenges
Jeder Fachbereich hat seine spezifischen Anforderungen an den Informationsgehalt seiner betreuten Objekte. Diese galt es in entsprechenden Spezifikationen aufzunehmen und bestmöglich untereinander abzustimmen. Dabei kommt dem Grundsatz "weniger ist mehr" eine grosse Bedeutung zu. Denn jede angeforderte Information muss im Betrieb später gepflegt werden. Und so wurde über verschiedene Iterationen Schritt für Schritt geklärt, was tatsächlich in einem CAFM System geführt werden muss und wo doch besser auf die Informationsablage in der Bauherren-CDE zurückgegriffen werden kann.
Ein Spital verändert sich jeden Tag, und entsprechend wichtig ist das Nachführen der BIM-Modelle im Betrieb, sodass die Applikationen, die diese Modelle verwenden (3D-Viewer im CAFM, Lokalisierungslösung, Gebäudenavigation etc.), eine zuverlässige Basis haben. Dadurch, dass 8 verschiedene Autorensysteme für die Gewerke genutzt wurden, musste ein möglichst generischer Ansatz dafür gewählt werden. Im Zusammenspiel mit der Bauherren-CDE und dem CAFM-System wurde ein Export-/Importprozess entwickelt, der im Betrieb die zyklische Modellpflege auf eine einfache und automatische Weise ermöglicht.
SOLUTIONS
Der digitale Zwilling am Kantonsspital Aargau ist ein Systemverbund, der schrittweise aufgebaut wurde. Zu Beginn der ersten Projektetappe wurde das CAFM-System (waveware) mit allen nötigen Schnittstellen zu ERP, CMDB und Emtec Datenbank aufgebaut und die entsprechenden Prozesse im Hinblick auf die spätere CDE- und BIM-Integration getrimmt. In der zweiten Projektphase wurde die Bauherren-CDE (Libal) aufgesetzt und zusammen mit dem TU des Dreiklangs konfiguriert. Abchliessend wurde in der dritten Etappe die Schnittstelle zwischen CDE und CAFM aufgebaut, getestet und optimiert, sodass ein vollautomatischer Informationsabgleich in beide Richtungen entstand. Dies war die Basis für den letzten Schritt, den Prozess zum Modellupdate im Betrieb.
Parallel zu allen Phasen wurden die beteiligten Mitarbeitenden in den Fachbereichen geschult, sodass der Einsatz der Anwendungen optimal und ohne Frust erfolgen konnte. Auftretende Schwierigkeiten konnten so frühzeitig erkannt und behoben werden.





