
Geschäftsführerin der Toppharm Apotheke Hochdorf
challenges
Das alte Gebäude stellte uns vor einige Herausforderungen. Es waren keine Steigschächte vorhanden, die Belastbarkeit der Decken war zu gering, so dass die Monoblöcke nicht an die Decke gehängt werden konnten und die Statik des Bodens genügte nicht: Die Traglast betrug nur 250 kg/m2 (normal sind etwa 1000 kg/m2). Allein die Kapselmaschine wiegt schon 1000kg/m2.
Zudem war die Einbringung der Bauteile eine Herausforderung, da die Türen klein waren und kein Warenlift vorhanden war.
SOLUTIONS
Aufgrund der Gegebenheiten entschieden wir uns für ein Raum-in-Raum-Layout. Somit wurden die Reinräume von der Aussenfassade losgelöst. Wir schafften damit eine kontrollierbare Zwischenzone, welche als Technikzone genutzt werden konnte. Somit mussten wir die Aussenfassade kaum anfassen, konnten diese aber zur Lastenabfangung der technischen Komponenten nutzen. Die Fenster konnten nach wie vor geöffnet werden und die bestehende Heizung konnte genutzt werden.
Zudem entschlossen wir uns für einen Umluftbetrieb. In jede Zone mit einem Produkt oder einem Verarbeitungsschritt wurde eine eigene Umluftanlage eingebaut. Diese werden von einer zentralen Frischluftanlage (Dachgeschoss) versorgt. So konnten wir eine bestehende Schranknische als Steigzone verwenden und es resultierten kleinere Luftauslässe auf dem Dach im Sinne der Denkmalpflege. Zudem konnten wir ca. 75% Energie sparen durch den stark reduzierten Wärme-, Kälte-, Be- und Entfeuchtungsbedarf der Anlage.

