
Fast Facts



challenges
Auf Grund der städtebaulichen und zentralen Lage sowie der hohen Leistungsanforderung sind die möglichen Alternativen für eine möglichst CO2-freie Wärmeerzeugung stark eingeschränkt. In den beiden 200 Jahre alten Regierungs- und Grossratsgebäude ist die technische Lebensdauer der Systeme teilweise überschritten und der Bedarf einer möglichen Klimatisierung der Räume und Säle nimmt zu. Das Kunsthaus hat zusammen mit der Kantonsbibliothek die höchsten Anforderungen an die Raumkonditionierung. Ganzjährig muss hier die definierte Raumfeuchte und -temperatur sichergestellt werden, damit die über 21'000 Werke der umfassendsten öffentlichen Sammlung in der Schweiz keinen Schaden nehmen.
SOLUTIONS
Bereits in der frühen Phase der Vorstudie wurde zusammen mit dem lokalen Energieversorger mögliche Erschliessungswege für die Fernwärme und Fernkälte gesucht. Alternative Varianten zur gleichzeitigen Wärme- und Kälteerzeugung wurden eruiert, die technische sowie bauliche Machbarkeit abgeklärt und anschliessend wirtschaftlich einander gegenübergestellt.
Bei der Zustandsanalyse wurde nebst den Aufnahmen der gesamten Gebäudetechnik auch das Feedback des technischen Betriebs mit einbezogen und direkt mögliche Verbesserungsvorschläge aufgezeigt. Die Befeuchtung der Zuluft im Kunsthaus stellt eine der grössten Herausforderungen dar. Die energieintensive Dampfbefeuchtung kann auf Grund der bestehenden Baulängen der Lüftungsanlagen nur bedingt ersetzt werden. Aus diesem Grund wurde eine mögliche zentrale Hochdruck-Vorbefeuchtung vorgeschlagen.
Mit der Zustandsanalyse und den darin definierten Massnahmen sowie der Machbarkeitsstudie zur erneuerbaren Wärmeerzeugung, liegen der Bauherrschaft alle notwendigen Informationen zum weiteren Vorgehen und der Umsetzungsplanung vor.

