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challenges
Ein Betriebsgebäude mit Werkstätten, Schulungsräumen und Open-Space-Büros stellt unterschiedliche Anforderungen an Temperaturführung und Raumklima – insbesondere bei stark schwankenden internen Lasten und sommerlichen Extremtemperaturen.
Nicht aktiv gekühlte Bereiche wie Werkstätten reagieren besonders sensibel auf hohe Aussentemperaturen. Gleichzeitig führen stark belegte Schulungsräume und Büroflächen mit hohen internen Lasten zu erhöhtem Kühlbedarf.
Bereits in der Planungsphase mussten verschiedene Einflussfaktoren wie Gebäudeorientierung, Sonneneinstrahlung, interne Lasten und typische Wetterdaten berücksichtigt werden. Zudem galt es, die Luftmengen gemäss SIA 382 auch bei extremen Bedingungen effizient zu steuern, um unnötig hohe Kühllasten und Energieverbräuche zu vermeiden.
SOLUTIONS
Mithilfe einer dynamischen Gebäudesimulation wurden unterschiedliche Varianten der Gebäudetechnik untersucht – darunter Nachtauskühlung über die Lüftungsanlage sowie eine gezielte Luftmengenbegrenzung bei extremen Aussentemperaturen.
Die Analyse zeigte deutlich: Durch die Nachtauskühlung konnte die Anzahl Stunden über 28 °C in den Werkstätten von rund 1’000 auf nur noch 36 Stunden reduziert werden. Auch in aktiv gekühlten Bereichen führte die optimierte Betriebsstrategie zu einer gleichmässigeren Temperaturführung und geringeren Kühllasten.
Die Kombination beider Massnahmen senkt den Energieverbrauch, reduziert Spitzenlasten und verbessert den thermischen Komfort nachhaltig.


